... Nach langem hin und her haben wir uns am Wochenende für einen Ausflug nach Uruguay nach "Colonia de Sacramento" und die Estancia "El Galope" entschieden.
Zuerst hatten wir einen Trip nach Montevideo, die Hauptstadt Uruguays geplant. Alle die jedoch einmal dort waren - seien es Mitschüler, Lehrer oder Porteños - waren extrem enttäuscht. Alt, leer und ohne Flair soll die kleine Schwester von Buenos Aires sein.
Daher exponierten wir kurzfristig um - und das war gut so!
138 Tage lang einmal um die Welt - München, Argentinien, Chile, Neuseeland, Sydney, Hong Kong und zurück!
Montag, 29. Oktober 2012
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Palermo Soho - das Barviertel...
... hier hat es uns gestern hin verschlagen.
Zuerst haben wir bei traumhafter Sonne einmal mehr den Blick von Birgit's Balkon genossen.
Dann sollte es eigentlich auf zum Tango tanzen gehen - wenigsten eine Tangostunde sollte man sich in Buenos Aires ja wohl gönnen.
Doch leider stellte sich das, auf der Website so vielversprechend aussehende Lokal, als Fussballkneipe ohne Flair mit vielen alte Leute heraus - was man mit einer Webseite nicht so alles machen kann.
Daraufhin haben wir uns dann doch für einfaches Barhopping entschieden und unser erstes Quillmes am "Plaza Serrano" genossen.
Mit kostenloser "Musica de la vida" (Livemusik) - als Freiluftkonzert zum Geburtstag des Viertels Palermo.
Danach noch auf ein, zwei Fläschchen Wein ins "Limbo" und der Abend nam seinen Lauf...
...das Ende vom Lied war eine "Uni-Party" im Club und jede Menge "Speed-Wodka" (=Wodka- RedBull).
Unsere erste Night-Live-Erfahrung in Argentinien - aua Kopf am nächsten Morgen sag ich nur!!!
Aber extrem lustig - die "Porteños" sind schon sehr gesprächig wenn sie betrunken sind.
Uniparty im Club bis morgens um 5 Uhr
Zuerst haben wir bei traumhafter Sonne einmal mehr den Blick von Birgit's Balkon genossen.
Dann sollte es eigentlich auf zum Tango tanzen gehen - wenigsten eine Tangostunde sollte man sich in Buenos Aires ja wohl gönnen.
Doch leider stellte sich das, auf der Website so vielversprechend aussehende Lokal, als Fussballkneipe ohne Flair mit vielen alte Leute heraus - was man mit einer Webseite nicht so alles machen kann.
Daraufhin haben wir uns dann doch für einfaches Barhopping entschieden und unser erstes Quillmes am "Plaza Serrano" genossen.
Mit kostenloser "Musica de la vida" (Livemusik) - als Freiluftkonzert zum Geburtstag des Viertels Palermo.
Danach noch auf ein, zwei Fläschchen Wein ins "Limbo" und der Abend nam seinen Lauf...
...das Ende vom Lied war eine "Uni-Party" im Club und jede Menge "Speed-Wodka" (=Wodka- RedBull).
Unsere erste Night-Live-Erfahrung in Argentinien - aua Kopf am nächsten Morgen sag ich nur!!!
Aber extrem lustig - die "Porteños" sind schon sehr gesprächig wenn sie betrunken sind.
Uniparty im Club bis morgens um 5 Uhr
Mittwoch, 24. Oktober 2012
El Caminito en la Boca & San Telmo...
... das waren die beiden Viertel die wir am Sonntag besucht haben.
Mit den "Micros" oder "Colectivos" (Stadtbusse) ging es fuer nur 2 Pesos los nach "El Caminito". Der Block mit vielen kleinen, bunten Häuschen - liegt im Viertel "La Boca" eines der Armenvierteln der Stadt. Doch rund um die 3, 4, 5, ... Straßen herrscht buntes Treiben und alles ist sehr gut abgesichert.
Mit den "Micros" oder "Colectivos" (Stadtbusse) ging es fuer nur 2 Pesos los nach "El Caminito". Der Block mit vielen kleinen, bunten Häuschen - liegt im Viertel "La Boca" eines der Armenvierteln der Stadt. Doch rund um die 3, 4, 5, ... Straßen herrscht buntes Treiben und alles ist sehr gut abgesichert.
Sonntag, 21. Oktober 2012
Tigre Delta - eine andere Art zu leben..,
Mit dem Zug ging es heut für nur 2 Pesos auf ins Tiegre Delta.
Etwa eine Stunde nördlich von Buenos Aires eröffnet sich nahe des "Rio Paraná" eine riesige und verzweigte Flusslandschaft.
Einerseits dient diese den "Porteños" als Feriendomizile, andererseits ist diese normaler Alltag für die Bewohner von Tigre.
Bei zuerst schlechtem Wetter holten wir uns einen ersten Eindruck - über die schokoladenfarbene Gegend - bei einer Rundfahrt mit einem Katamaran.
Nachdem der Regen nach der kurzen Kreuzfahrt einfach nicht aufhören wollte und die Boote zur "Isla Martin Garcia" - einem Naturreservat mit tollem Restaurant - nur morgens um 8:30 Uhr abfahren, ging es ab zur Touristen Information... es muß hier ja noch mehr zu sehen geben.
Und ja es gab noch mehr - den "Puerto de Frutos"!
Mhhh lecker Früchte in Hülle und Fülle ... dachten wir zumindest.
Aber der Früchtemarkt stellte sich eher als Markt für dies und das heraus.
Felle, Bilderrahmen, Leder, Kleidung, Schmuck usw. waren überall zu finden - nur nahezu keine Früchte oder sonstigen Essen.
Aber trotzdem interessant.... und ein leckeres Mittagessen hatten wir allemal.
Danach waren wir gestärkt für eine Runde durch die Altstadt von Tigre - mhhh nur leider war diese nicht wirklich sehenswert, eher ein normales Wohnviertel...
...also entschieden wir uns für eine weitere Bootsfahrt mit den lustigen "lanchas".
Bei mittlerweile strahlendem Sonnenschein ging es eine Stunde mit dem Holzboot durch die Flußstrassen.
Von heruntergekommenen Häuschen mit Graffitis über herausgeputzte Villen bis hin zu Kirchen, Gemeindehäuser und Kindergärten ist hier alles zu finden - alles via Boot!
In diesem Netz von Flüssen wird alles vom Schiff aus erledigt. Der Einkauf, tanken, zum Essen gehen, Sport,...
Wirklich beeindruckend diese Lebensweise...
Mit dem Sonnenuntergang ging es dann wieder mit dem Zug zurück zur Haltestelle "Belgrano c".
Und ganz ehrlich alleine die Zugfahrt ist die Reise wert. Denn alle 5 Minuten versucht ein anderer kreativer Argentinier etwas zu verkaufen, zu betteln oder um Hilfe für eine schlimme Krankheit zu bitten.
Wirklich sehenswert!
Aber man sollte sich eher früh auf den Weg machen, um entweder das Schiff zur "Isla Martin García" zu erwischen oder eine der längeren Bootsfahrten buchen (2,5h).
Die beste Option ist aber wohl die über Tigre nach Montevideo zu fahren - man sieht das gleiche und man spart sich Hunderte von Pesos im Gegensatz zu einem Start von Buenos Aires aus.
Ein toller Tag - danke an Erin, Shannon, Birgit, Dominique, Christine!
Etwa eine Stunde nördlich von Buenos Aires eröffnet sich nahe des "Rio Paraná" eine riesige und verzweigte Flusslandschaft.
Einerseits dient diese den "Porteños" als Feriendomizile, andererseits ist diese normaler Alltag für die Bewohner von Tigre.
Bei zuerst schlechtem Wetter holten wir uns einen ersten Eindruck - über die schokoladenfarbene Gegend - bei einer Rundfahrt mit einem Katamaran.
Nachdem der Regen nach der kurzen Kreuzfahrt einfach nicht aufhören wollte und die Boote zur "Isla Martin Garcia" - einem Naturreservat mit tollem Restaurant - nur morgens um 8:30 Uhr abfahren, ging es ab zur Touristen Information... es muß hier ja noch mehr zu sehen geben.
Und ja es gab noch mehr - den "Puerto de Frutos"!
Mhhh lecker Früchte in Hülle und Fülle ... dachten wir zumindest.
Aber der Früchtemarkt stellte sich eher als Markt für dies und das heraus.
Felle, Bilderrahmen, Leder, Kleidung, Schmuck usw. waren überall zu finden - nur nahezu keine Früchte oder sonstigen Essen.
Aber trotzdem interessant.... und ein leckeres Mittagessen hatten wir allemal.
Danach waren wir gestärkt für eine Runde durch die Altstadt von Tigre - mhhh nur leider war diese nicht wirklich sehenswert, eher ein normales Wohnviertel...
...also entschieden wir uns für eine weitere Bootsfahrt mit den lustigen "lanchas".
Bei mittlerweile strahlendem Sonnenschein ging es eine Stunde mit dem Holzboot durch die Flußstrassen.
Von heruntergekommenen Häuschen mit Graffitis über herausgeputzte Villen bis hin zu Kirchen, Gemeindehäuser und Kindergärten ist hier alles zu finden - alles via Boot!
In diesem Netz von Flüssen wird alles vom Schiff aus erledigt. Der Einkauf, tanken, zum Essen gehen, Sport,...
Wirklich beeindruckend diese Lebensweise...
Mit dem Sonnenuntergang ging es dann wieder mit dem Zug zurück zur Haltestelle "Belgrano c".
Und ganz ehrlich alleine die Zugfahrt ist die Reise wert. Denn alle 5 Minuten versucht ein anderer kreativer Argentinier etwas zu verkaufen, zu betteln oder um Hilfe für eine schlimme Krankheit zu bitten.
Wirklich sehenswert!
Aber man sollte sich eher früh auf den Weg machen, um entweder das Schiff zur "Isla Martin García" zu erwischen oder eine der längeren Bootsfahrten buchen (2,5h).
Die beste Option ist aber wohl die über Tigre nach Montevideo zu fahren - man sieht das gleiche und man spart sich Hunderte von Pesos im Gegensatz zu einem Start von Buenos Aires aus.
Ein toller Tag - danke an Erin, Shannon, Birgit, Dominique, Christine!
Freitag, 19. Oktober 2012
Die Highlights der ersten Woche Buenos Aires !
Am Mittwoch ging es nach der Schule ab nach "Microcentro y Congreso" - das Herz von Buenos Aires.
Durch den "Plaza de la República" ging es über die bekannte "Avenida 9 de Julio" - 127m Breite und gezählte 8 Spuren auf einer Seite sind wirklich eindrucksvoll!
Auch der "Obelisco" ließ sich mit seinen 70m Höhe nicht lumpen. Was man zur 400 Jahrfeier nicht so alles geschenkt bekommt...
Beim weitergehen sind wir quasi automatisch auf die quirlige Einkaufsmeile "Calle Florida"gestoßen. Einkaufen scheint hier jedoch nicht die Hauptintension zu sein... an jeder Ecke schallt einem ein "Cambio, Cambio " entgegen. Teilweise ganze Familien versuchen hier verzweifelt ihr Pesos in wertvolle und vor dem Verfall geschützten Dollar zu tauschen.
Den Mittelpunkt in Microcentro ist jedoch
der "Plaza de Mayo" er markiert das ehemalige Gründungsgebiet der Stadt und ist nach dem Monat Mai benannt, in dem Argentinien die Unabhängigkeit erlangt hat.
Hier steht auch das "Casa Rosada" der Regierungssitz von Präsidentin Christina Fernández de Kirchner. Die rosa Farbe soll angeblich das Rot der Föderalisten und das Blau der Unitarier vereinen.
Durch den "Plaza de la República" ging es über die bekannte "Avenida 9 de Julio" - 127m Breite und gezählte 8 Spuren auf einer Seite sind wirklich eindrucksvoll!
Auch der "Obelisco" ließ sich mit seinen 70m Höhe nicht lumpen. Was man zur 400 Jahrfeier nicht so alles geschenkt bekommt...
Beim weitergehen sind wir quasi automatisch auf die quirlige Einkaufsmeile "Calle Florida"gestoßen. Einkaufen scheint hier jedoch nicht die Hauptintension zu sein... an jeder Ecke schallt einem ein "Cambio, Cambio " entgegen. Teilweise ganze Familien versuchen hier verzweifelt ihr Pesos in wertvolle und vor dem Verfall geschützten Dollar zu tauschen.
Den Mittelpunkt in Microcentro ist jedoch
der "Plaza de Mayo" er markiert das ehemalige Gründungsgebiet der Stadt und ist nach dem Monat Mai benannt, in dem Argentinien die Unabhängigkeit erlangt hat.
Hier steht auch das "Casa Rosada" der Regierungssitz von Präsidentin Christina Fernández de Kirchner. Die rosa Farbe soll angeblich das Rot der Föderalisten und das Blau der Unitarier vereinen.
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